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Nach intensiven Informationen und Ermittlungen sind die Tatverdächtigen verhaftet und verhört worden – hier veröffentlichte Videos davon

Margarita Simonjan, Chefredakteurin von Russia Today, hat Videos des Verhörs von Terrorverdächtigen veröffentlicht. Nach zahlreichen Hinweisen, konnten rasch die vier Terrorverdächtigen verhaftet werden. Die Spur führt in der Tat auch in die Ukraine. Sie gaben an, für eine realtiv geringe Summe von 500.000 Rubel, etwas 5.000 Euro, bereit gewesen zu sein Menschen zu töten. Die Männer haben die Tat gestanden.

Russia Today-Chefredakteurin Margarita Simonjan hat am Mittag Videoaufnahmen der ersten Befragungen der heute festgenommenen Verdächtigen veröffentlicht, die am Freitagabend einen Terroranschlag auf ein Konzert in Moskau verübt hatten. Das Videomaterial wurde Simonjan von den Ermittlern zur Verfügung gestellt.

Aus den aufgezeichneten Verhören geht hervor, dass alle vier Verdächtigen am 4. März aus der Türkei nach Russland eingereist sind. Einer von ihnen spricht gebrochenes Russisch, kann sich aber ohne Dolmetscher verständigen. Bei einem anderen wurde eine Dolmetscherin, offenbar für Tadschikisch, hinzugezogen. Die massenhafte Tötung von Menschen in der „Crocus City Hall“ am Freitagabend haben die Männer ohne Umschweife gestanden. 

Einer der Vernommenen gab auf die Frage, warum er die Konzertbesucher ermordet hat, an, die Tat für Geld verübt zu haben. Als Summe nennt er 500.000 Rubel (etwa 5.000 Euro). Davon habe er die Hälfte per Überweisung auf seine Bankkarte erhalten, die andere Hälfte sollte nach der Tat folgen. 

Angeworben wurde er per Telegram, so die Aussage des Festgenommenen. Er habe Vorlesungen eines Imams besucht, in denen ein „Helfer“ des Imams Kontakt mit ihm aufgenommen habe. Einen Namen konnte der Terrorverdächtige nicht nennen.

Der zweite Festgenommene gab an, in einem Hostel an einer Ausfallstraße nördlich von Moskau übernachtet zu haben. Dort habe er sich 15 bis 20 Tage, später sagte er „einen Monat“, aufgehalten. Er bestätigte, dass sein Freund „Abdullah“ das Fluchtauto gekauft habe. Angeblich habe er als Taxifahrer arbeiten wollen. 

Kontakt zu seinem Auftraggebern habe er über Telegram gehalten.  

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