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Unser schrottreifes Bildungssystem Teil 2: Digitale Grund(In)Kompetenz am Beispiel der AHS Rahlgasse in Wien

Ich habe vor einiger Zeit bereits einen Artikel über unser antiquiertes Bildungssystem geschrieben. Darin ging es um die Dogmen und Narrative in unseren Schulen, und wie die Kinder damit indoktriniert werden. Aufgrund meiner Ausbildung und langjährigen Tätigkeit im Bildungsbereich habe ich viel Erfahrung und Einblicke in unser desaströses Bildungssystem.

In diesem 2. Teil dieser Artikelserie möchte ich ein wichtiges Thema aufgreifen. Es geht um das Schulfach „digitale Grundbildung“. Von der Idee her ein sehr gutes Schulfach, da die Kinder so auch bereits in früherem Alter an gewisse digitale Grundkompetenzen herangeführt werden, welche sie später an berufsbildenden Schulen, aber vor allem beim Einstieg in das Berufsleben benötigen. Soweit der gute Ansatz in der Theorie. Gerade die AHS Rahlgasse, ein antiquiertes Gymnasium, welches, vor allem aufgrund der Geschichte als erstes Mädchengymnasium, hauptsächlich am Genderthema interessiert ist, und die Schulordnung, Verhaltenskodexe und Disziplinierungen offenbar ebenfalls noch aus dieser Zeit stammen.

Mir wurde auch zugetragen, dass es in der AHS Rahlgasse in Kürze eine kurzfristig anberaumte Versammlung geben wird, wo es um das Thema Chromebook geht, da es einige Eltern gibt, welche verärgert darüber sind, dass man den Kindern, auch für private Zwecke, solche „besseren Online-Spielzeuge“ als Vorbereitung für Ausbildung und Beruf gibt. Aber auch für alle Leser, welche immer schon mit dem Gedanken gespielt haben, sich ein Chromebook zuzulegen, möchte ich hier ein paar Fakten und Argumente zusammenfassen.
Natürlich stelle ich mich gerne auch für eine etwaige sachliche Diskussion bei dieser Versammlung zur Verfügung, da ich von manchen Eltern der AHS Rahlgasse angefragt wurde. Aber das liegt natürlich nicht in meinem Entscheidungsbereich.

Die im Unterricht und privat erzeugten Inhalte sind alle online und ungeschützt

Es ist so, dass die Geräte zwar für den Unterricht in den anderen Fächern verwendet wird, was aber z.B. am Beispiel der AHS Rahlgasse bedeutet, dass alles, ohne Datenschutz online gestellt wird. Denn diese Schule hat sich nicht für Windows-Laptops entschieden, was angesichts der Vorbereitungen für Ausbildung und Beruf sinnvoll gewesen wäre. Sie hat sich auch nicht für Tablets mit Windows, iOS oder Android entschieden, was vor allem bei Office und anderen Anwendungen immer noch einigermaßen möglich wäre.

Nein, die Schule hat sich, zum Ärger vieler Eltern, für Chromebooks entschieden, welche in der IT-Welt nur eine kleine Rolle spielen. Obwohl der Selbstbehalt der Eltern lediglich um etwa 20 Euro günstiger ist als bei Windows-Notebooks. Daher möchte ich nun einmal aufzeigen, warum diese Chromebooks für eine gewisse Minderheit an Nutzern ausreichend sein kann, aber für Schule und Beruf absolut ungeeignet ist.

Mir wurden von der Schule aus dem Bereich der Lehrkräfte und einiger Eltern Informationen zugespielt, welche aufzeigen, dass es der Schule eher um Ideologie als um sinnvolle digitale Grundbildung geht. Zumal diese Geräte, wie bereits erwähnt, im Unterricht verwendet werden, und alles was produziert wird (z.B. Google Docs) online steht, was aufgrund der Technologie eines Chromebooks (siehe Nachteile weiter unten) auch kaum verwunderlich ist. Man muss nämlich wissen, dass selbst Inhalte auf Google Drive (steht auch in den AGBs von Google) nicht wirklich unter Datenschutz stehen (in den USA gibt es so was nicht), da die Inhalte von Google durchsucht und auch auf Backup-Servern gespeichert werden können. Diese Daten können sogar bei, zu Marketingzwecken, gekauften Daten dann an andere Stelle wieder auftauchen.

Wie die AHS Rahlgasse Google bei der Datenbeschaffung massiv unterstützt – Datenschutz ade

Nachstehend werde ich aufzeigen, wie die AHS Rahlgasse freiwillig mithilft, auch private Daten ihrer Schüler an Google zu geben, um Firmen, welche diese Daten legal kaufen können, dann das moderne „Gold“ und Kapital für deren Geschäfte zu liefern.

Zuvor eine kurze aktuelle Statistik zur Verteilung der digitalen Geräte an den Schulen in Österreich.

Wie man sieht, ist es eine absolute Minderheit an Schulen, welche sich für Chromebooks von Google entschieden haben. Da ich ebenfalls eine sehr tiefgehende IT-Ausbildung genossen, und auch in diesem Bereich, vor allem mit sozialen Medien und Google viel Erfahrung habe, gebe ich Ihnen nun eine Übersicht der Vor- und Nachteile eines Chromebooks für Schule und Beruf.

VORTEILE DES CHROMEBOOKS:

  • KOSTEN: Ein Chromebook ist meist günstiger als ein normaler Windows-Notebook, aber es gibt um den Preis bereits Einsteiger Windows-Notebooks, welche von der Leistung her bereits höher einzustufen sind als das Chromebook.
  • ONLINE: Wenn man vor allem viel in sozialen Netzwerken unterwegs ist, immer ein angemeldetes Google-Konto möchte, und kaum Desktop (offline) Anwendungen benötigt, dann reicht dieses Chromebook eventuell aus.
  • DATENVERFÜGBARKEIT: Sämtliche Daten sind jederzeit online verfügbar, da sie von Google durch den aktivierten Google Account immer auf den Google-Servern gespeichert werden. Was viele jetzt manchmal als Vorteil ansehen (wobei es hier besser wäre, die sichere Open Source Anwendung Nextcloud zu verwenden), kann zugleich auch ein Nachteil sein, wie ich unten dann ebenfalls bei den Nachteilen aufzeige. Da fast alles online abläuft, und ein aktivierter Google-Account nötig ist, werden auch sämtliche Suchanfragen mit ihrem Account verknüpft auf den Google-Servern gespeichert. Auch wenn Ihr Kind z.B. ein persönliches Tagebuch im Google Workspace ablegt, dann wird dies ebenfalls auf den Google-Server gespeichert.

    Sollten Firmen dann legal, zwecks Marketings, Daten von Google erwerben, dann können diese Firmen mit entsprechenden Tools nach Kunden und Bewerbern aktiv suchen, und so Infos bekommen, welche nicht unbedingt für diese Firmen gedacht sind. Auch das Tagebuch Ihres Kindes kann dann ebenfalls in Hände gelangen, für die es nicht gedacht war.

NACHTEILE DES CHROMEBOOKS:

  • HARDWARE: Die Hardware ist zwar auf das Google Betriebssystem Chrome OS angepasst, aber z.B. mit günstigen und leistungsschwachen Prozessoren der Intel N-Serie ausgestattet. Bildbearbeitung und Grafik lastige Anwendungen sind daher für dieses Gerät nicht geeignet. Auch bei Spielen stößt man rasch an die Leistungsgrenzen. Auch der interne Speicher ist mit 64GB Flash-Speicher auch nicht gerade üppig. Zudem gibt es u.a. keinen Ethernet-Netzwerkanschluss.
  • BETRIEBSSYSTEM: Ein Chromebook läuft mit Chrome OS von Google. Im Prinzip ist es ein Chrome-Browser-basiertes Betriebssystem. Sogar die Einstellungen werden im Browser aufgerufen. Eine Installation von Anwendungen wie MS Office, Grafikanwendungen etc. sind bei Chrome OS kaum bis gar nicht möglich. Manche Anwendungen wie Libre-Office kann man über den internen Linux-Modus installieren, was für normale Anwender aber auch bereits nicht so einfach sein dürfte. Das ist aber beim Gerät der AHS Rahlgasse sowieso egal, da dieser Linux-Modus bei den Chromebooks der Rahlgasse natürlich gesperrt ist. Ganz nach dem Motto der Schule: Eigenverantwortung? was ist das. Autokratisches Verhalten bei den Disziplinierungen der Kinder spiegelt sich auch bei der digitalen Grundbildung wider.
    Anmerkung: Meine Kinder können bei den Windows-Laptops der Schule Simonsgasse auch eigene Anwendungen installieren. Es gibt also noch Hoffnung.
  • ANWENDUNGEN: Im Prinzip läuft hier fast alles online. Man ist also mehr oder weniger gezwungen online zu arbeiten. Man kann zwar z.B. Office 365 von Microsoft kostenlos nutzen, aber diese Version ist von den Funktionen her gegenüber der Offline (Desktop) Variante sehr eingeschränkt, was beim Erstellen von Projekten und Referaten, wie es meine Kinder in der AHS Simonsgasse zur Aufgabe haben, rasch Probleme bereitet.

    Grafikanwendungen wie Photoshop oder GIMP (kostenloses, leistungsfähiges Pendant zu Photoshop) sind auf einem Chromebook nicht möglich.
  • DATENSCHUTZ: Hier gibt es, vor allem bei Kindern, meiner Meinung nach ein Hauptproblem. Gerade weil die Geräte in privates Eigentum übergehen, sollte es den Kindern ermöglicht werden, produktiv mit diesem Gerät arbeiten und lernen zu können. Aber abgesehen von den zuvor genannten Nachteilen ist es hier mit dem ständig aktiviertem Google-Account ein Problem. Ja, jetzt werden manche sagen, dass wir ja kein Problem haben, und Google ruhig unsere Daten auslesen kann. Aber vielen ist leider immer noch nicht bewusst wie Google, vor allem durch Chromebooks, an Daten kommt, was später z.B. bei Bewerbungen und anderen Lebensbereichen ein Problem sein kann, was ich aus Erfahrung meines Coaching-Berufs von manchen Klienten kenne. Daher erlauben Sie mir bitte ein Beispiel zu nennen.

    Wenn Sie etwas in Google suchen, und im Browser zugleich einen Google-Account aktiviert haben, dann wird jede Suchanfrage automatsch auf den Servern von Google gespeichert, und mit Ihrem Google-Account verknüpft. Diese Server und Backups stehen auch in den USA, wo Datenschutz ein Fremdwort ist. Max Schrems, der bekannte Datenschützer, hat vor einiger Zeit selbst einen Vortrag zur „Datenkrake Google“ abgehalten.

    Beispiel eines realen Falles aus meiner beruflichen Coaching-Laufbahn:
    Ein Teilnehmer wollte eine Lebensversicherung abschließen, und wurde von einer bekannten Versicherung zum onkologischen Test beordert, oder andernfalls eine erhöhte Prämie zahlen müsste. Auf seine Frage, dass dies doch eher unüblich sei, entgegnete ihm der Versicherungs-Mitarbeiter, dass er vor einigen Monaten im Internet nach Leukämie (Blutkrebs) gesucht hat, und die Versicherung daher ein höheres Risiko bewertet. Die Versicherung hat von Google, das ist je eines der Geschäftsfelder von Google, Daten zwecks Marketings legal erworben. Mit entsprechenden Tools kann man so nach Personen oder Schlagwörtern suchen, und so wurde die Versicherung auf den Fall aufmerksam.

    Von anderen Fällen, wo dies bei Bewerbungen für wichtige Positionen ein Problem sein kann, auch da habe ich genügend Beispiele, möchte ich jetzt gar nicht erst beginnen. Denn das Internet vergisst nicht, und, abgesehen von Firmen gekauften Google-Daten, selbst wenn Sie heute ein Bild von Google löschen lassen, so bleibt es auf den Servern gespeichert, und wird nur aus dem Index entfernt.

Auf der Webseite der AHS Rahlgasse gibt es zum digitalen Thema einen Link „Unsere IT“. Darauf sieht man bereits die Google-Affinität der Schule. Laut meinen Infos gibt es dort Lehrer, und offenbar Google-Fanboys, welche angeblich mit tlw. sehr fragwürdigen Mitteln und Argumenten die Chromebooks durchsetzen wollten, wie mir berichtet wurde. Man findet auf der oben verlinkten Webseite auch Informationen zu den „Vorteilen eines Chromebooks“. Da ist vor allem ein Youtube-Video zu sehen, welches nicht nur wie ein Werbevideo von Google aussieht, sondern der Kanal „So geht Chromebook“ wird von Google auch massiv gesponsert.

Abschließend möchte ich erneut dafür plädieren, dass ein Chromebook für manche Google affinen Menschen durchaus relevant sein kann, aber für Schulen, wo es um digitale Grundbildung und Kompetenzen für Ausbildung und Beruf geht, ist so ein Gerät, wie es auch die Verteilungszahlen belegen, absolut ungeeignet.

Aber die AHS Rahlgasse reiht sich ja gerne ein in Schulen, welche diversen, faktisch nicht einwandfrei belegten, Themen wie Klima huldigen, und Kinder sogar zu Demos „zwingen“, da diese als Schulausflüge getarnt werden. Da ist es kein Wunder, dass man auch dem, auf Youtube zensurfreudigem, und durch CIA-Firmen wie „In-Q-Tel“ gegründetem, Unternehmen und Datenkrake Google huldigt und mit Chromebooks sich einen der größten Datensammler ins Haus holt, und die Kinder diesem ungeschützt ausliefert.

4 thoughts on “Unser schrottreifes Bildungssystem Teil 2: Digitale Grund(In)Kompetenz am Beispiel der AHS Rahlgasse in Wien”

    • Sehr geehrter Herr Kritiker,

      Vielen Dank für Ihre geistreiche Anmerkung und Kritik. Bei mir werden sie, im Gegensatzu zu Youtube oder diversen Mainstream-Medien, nicht gelöscht.
      Ich antworte gerne. auch wenn ich nicht genau weiß, worauf Sie anspielen, auf Ihre Kritik:

      1. Zum Thema Google: Dass Goolge ursprünglich von Geheimdiensten wie CIA gegründet wurde, ist mittlerweile bekannt, und da gibt es auch viele Berichte und Quellen, wie z.B. folgende beiden, wo sehr sauber recherchiert wurde und Originalquellen mit Originalaussagen zur Kooperation von Google und CIA angegeben werden:
      https://www.anti-spiegel.ru/2022/die-internetkonzerne-sind-instrumente-der-us-geheimdienste/
      https://www.anti-spiegel.ru/2021/wie-die-us-geheimdienste-google-erschaffen-haben/

      2. Google speichert alle Daten auf Servern: Es gibt Tools, womit man den Datenverkehr von Webseiten oder Apps nachverfolgen kann. Mit diesen Tools, Ich habe in einem zukünftigen Artikel vor das auch im Video zu demonstrieren, kann man sehen, dass Google sämtliche Suchanfragen mit dem Account verknüpft. Es werden auch Daten, entgegen der DSVGO-Erklärung von Google, gespeichert, welche z.B. von Google Classroom oder der G Suite erstellt werden. Somit auch die Daten von Schülern.

      Mit diesen Tools kann man sehen, dass mehrmals pro Monat die Serverdaten der verschiedenen Google-Server in Europa auf US-Server transferiert werden. Das sogenannte Safe-Harbour-Abkommen mit der EU regelt lediglich, wie der Datenverkehr in die USA erfolgt, aber nicht OB er erfolgt. Dies hat auch der ehemalige Google-Österreich Chef Herr Kienbacher schon einmal bestätigt.

      Es geht mir nicht darum, dass jemand die Google-Dienste nicht nutzen soll, das tat ich auch, sondern, dass man sich bewusst ist, was mit den Daten geschieht. Um nichts mehr oder weniger.

      • Vielen Dank für die Ausführungen. Vielleicht noch eine etwas konkretere Frage, worauf beziehen Sie sich im letzten Absatz? Bzgl. „Aber die AHS Rahlgasse reiht sich ja gerne ein in Schulen, welche diversen, faktisch nicht einwandfrei belegten, Themen wie Gender oder Klima huldigen, … „

        • Sehr geehrter Herr Kritiker,

          auch Ihnen vielen Dank, dass Sie es zu schätzen wissen, Meinungen auszutauschen, auch wenn man unterschiedlicher Meinung ist. Dies wird in unseren Medien und auch an manchen Schulen (das ist jetzt allgemein auf Schulen bezogen) leider nicht immerso gelebt.

          Zunächst einmal muss ich etwas korrigieren, (Fehler können passieren), und habe den Artikel dahingehend bereits geändert. Es ging natürlich vor allem um das Thema Klima was Fakten betrfift und weniger Gender.

          Aber zuerst ein paar erklärende Worte zu Gender.
          Beim Gender-Thema geht es natürlich jetzt nicht unbedingt um Fakten, sonderen eher um Meinungen und Ideologien. Denn es gibt faktisch zwei biologische Geschlechter, aber manche Menschen vertreten eben die Meinung ,dass die sexuelle Gesinnung persönliche Lebensweise auch als Geschlecht tituliert werden soll.
          Nun, dazu kann ich nur sagen, dass dies das Recht einer jeden Person ist, so zu leben und dies als seine Meinung kund zu tun, solange andere darunter nicht leiden müssen oder zwangsbeglückt werden. Das gilt für alle Dinge des Lebens, oder sollte es.

          Ich wähle keine Partei, habe auch kein Problem mit homosexuellen Menschen, welche sogar heiraten wollen, und viele meiner homosexuellen Bekannten, welche ich auch durch meinen Beruf als Coach kennengelernt habe, lehnen diese Zwangsbeglückung mit Gender ab, weil sie sich dadurch erst Recht, wie im Zoo, in eine Auslage gestellt fühlen, und einfach nur ihr Leben leben wollen. Aber das ist jetzt ein anderes Thema.

          Das Thema Klima ist für die WIssenschaft immer noch nicht zu 100% durchschaubar. Wir wissen, dass die Sonne und viele Faktoren einen großen Einfluss auf das Klima haben.
          Daher ist es problematisch, wenn eine Schule Besuche von Demos wie der FFF-Demo als Schulausflug betitelt, auch wenn die Teilnahme, wie mir auf Anfrage bestätigt wurde, nicht verpflichtend war und ist.
          Eines vorweg. Gerade bei jungen Menschen ist es aufgrund oft fehlender Praxis oder Erfahrung einfach gewisse Theman als Narrative zu indoktrinieren, und diese jungen Menschen dann zu instrumentalisieren.
          Ich bringe auch gleich den Beweis dafür.

          Ich gebe am Anschluss Quellenlinks u.a. zu einem der besten und informativsten Vorträge eines diplomierten Biologen und Lehrer. Dort wird mit vielen Quellenangaben und nachprüfbaren Fakten belegt, dass der Mensch bzw. das CO2 nachweislich, einen kleinen, aber NICHT diesen großen entscheidenden Einfluss auf das Klima hat.

          ich gebe hier gleich nur eine paar kleine Teaser, um vielleicht das Interesse zu wecken. Denn auch ich habe früher, bevor ich so kritisch wurde, an die offizielle Klimatheorie geglaubt. Aber wirkliche Klimaforscher und eindeutige Belege, welche bei uns nicht gebracht werden dürfen, wie mir ein Krone-Redakteur auch bestätigt hat, haben mich dann überzeugt. Wie vor kurzem auch einen fachkompetenten Leherer an einem anderen Wiedner Gymnasium, welcher diesen Vortrag gesehen hat, und diesen nun in der Schule vorführt.

          Ich weiß, dass es schwer ist zu glauben, dass unsere Medien zu diversen Geopolitischen Themen ebenfalls lückenhafte oder auch nachweislich fehlerhafte Berichte und Propaganda bringen, wie überall auf der Welt.

          Beim Klimathema, welches ja seit 1986 aktiviert wurde, geht es um Geld und Wirtschaft. Ich bin alt genug (56), dass ich weiß, wie damals alles begann. Daher bitte ich nicht gleich wieder den Fehler zu machen, und zu sagen „Ja, das ist alles Schwurbelei…“, sondern sich die Zeit zu nehmen und Fakten anzusehen. Nicht immer ist eine andere Meinung, als jene, welche in allen Mainstream-Medien kommuniziert wird „Schwurbelei“.

          Nur ein paar kurze Teaser zu dem Thema, so wie Quellenangaben, welche auch Fakten dazu liefern.

          1. Die angebliche 97%tige Zustimmung der Wissenschaft, dass der Klimawandel zu mehr als 50% dem anthropozentrischen Anteil (menschgemacht) zuzuordnen ist, stimmt eigentlich gar nicht.
          Abgesehen davon, dass in der Wissenschaft Mehrheiten nicht entscheidend sind, sondern Fakten, geht diese medial, bewusst, kommunizierte 97%tige Einheit auf einen nachweisbaren Rechentrick in der John Cook-Studie zurück. Siehe den Link unten zum Artikel von Markus Fiedler, wo er diesen Rechentrick erklärt, inkl. Quellenangaben zu Originaldaten der Studie, um das selbst nachzuprüfen.
          Allein diese Erleuchtung hat vielen die Augen geöffnet, um dann weiter zu recherchieren, welche (wirtschaftlichen) Interessen, und von wem, hinter der ganzen Klima-Debatte stehen.

          2. Dann werden im Vortrag so ziemlich alle wichtigen Themen besprochen, und eindeutig mit Quellen belegt oder widerlegt, wie zum Beispiel:
          – CO2 ist ein lebenswichtiges Gas. Es gibt sogenannte C3 und C4 Pflanzen (die Bio-Lehrer wissen darüber sicher Bescheid), welche sogar bei mehr CO2 besser gedeihen. Auch ist es belegbar (was ein Physiker eigentlich wissen sollte), dass CO2 der Wärme folgt und nicht umgekehrt.

          – Die Manipulation diverser Grafiken auch im IPCC Bericht, welcher sogar auch, auf den hinteren Seiten, zugibt, dass all die Klimamodelle mit Computern nicht genau vorhergesagt werden können und reine Theorie sind.

          – Der „Climate-Gate-Skandal“ von 2009, wo Mailkorrespondenz von IPCC und Aktivisten belegen, dass Werte „angepasst“ wurden. Davon hat der „normale“ Bürger, mangels Berichterstattung, leider keine Ahnung.

          – Der Klimawandel im Laufe der Jahrtausende und mehr. Es gibt Belege, dass das Klima, z.B. im Mittelalter oder früher tlw. sogar wärmer war, als derzeit. Aber auch das wird einfach herausgerechnet aus diversen Grafiken und Modellen. Auch, dass die Messungen, welche bereits seit 1820 (chemische Messungen) existieren, ein anderes Bild zeichnen.

          – viele andere Zahlen-Daten-Fakten zu diesem Thema.

          Es lohnt sich diesen, knapp 2 stündigen, Vortrag anzusehen, da er einen kompletten Überblick über die Fakten aufzeigt, welche bei uns nicht berichtet werden, und man sonst mühsam selbst mit vielen Quellen zeitaufwendig recherchieren müsste.

          Quellenangaben:
          – Vortrag von Markus Fiedler zum Thema Klimawandel mit weiteren Quellen und Belegen zum Thema:
          https://www.youtube.com/watch?v=mCN0LiAnfPk

          – Link zum Artikel, wo die 97%tige Einigkeit der Wissenschaft als Rechentrick entlarvt wird:
          https://markus-fiedler.de/2020/01/02/die-97-einigkeit-unter-wissenschaftlern-die-es-nie-gegeben-hat/

          Abschließend möchte ich, auch um Spaltungen durch solche Themen zu verhindern, betonen, dass ich das mit „huldigen“ insofern meinte, dass viele Menschen, auch Schulen und Lehrkräfte nicht davor gefeit sind, durch Propaganda von Medien, welche als seriös und „immer die Wahrheit berichtend“ wahrgenommen werden, beeinflusst zu werden. Daher ist eben eine Medienkompetenz so wichtig, was auch in den Schulen bereits objektiv und alle Meinungen zu einem Thema betreffend referiert werden muss.

          Es gibt in Wien bereits einige Schulen, welche durch so manche Fakten aus den „freien Medien“ überzeugt wurden, und wo ich auch Vorträge in der Schule vor Lehrkräften, Eltern und Schülern abhalten durfte und weiterhin darf.

          In diesem Sinne einen schönen Abend
          LG
          Thomas von Meinungsvielfalt.at

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